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Yuken Teruya: On Okinawa / Teaser

1884/85 erwarb das Ethnologische Museum einen Bestand von Textilien und Gegenständen der Ryūkyū-Inseln (heute die zu Japan gehörende Präfektur Okinawa). Wie alle Sammlungen vergleichbarer Museen, muss sich auch diese mit der imperialistischen Politik ihrer Entstehungszeit kritisch auseinandersetzen. Ebenso gilt es, bei der Präsentation Fragestellungen aus den aktuellen Diskursen der Herkunftsregionen zu reflektieren. Das Projekt „Yuken Teruya: On Okinawa“ wollte wissen, welche Rolle bildende KünstlerInnen aus der Herkunftskultur der Objekte bei diesem Aushandlungsprozess spielen können. Wie kann die eurozentristische, museale Präsentation aufgebrochen werden? Eine Antwort gab der aus Okinawa stammende Künstler Yuken Teruya mit seiner Ausstellung. Auf Einladung des Humboldt Lab Dahlem präsentierte er eine subjektive Auswahl von Objekten der historischen Sammlung, ergänzt um verschiedenste Zeugnisse der Alltagskultur und zeitgenössische künstlerische Positionen.

Eine ausführliche Beschreibung zu diesem Projekt finden Sie hier.